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„Und was liest du so?“ mit Astrid Henn

Autor*innen und Illustrator*innen stellen ihr Lieblingskinderbuch vor

Ladies and Gentleman – the one and only Astrid Henn is in the house! Ich freue mich sehr, dass sie ab heute auch in unserer Lieblingsrubrik Und was liest du so? dabei ist, ich finde, Astrid hatte bisher wirklich noch gefehlt! Denn sie tummelt sich bereits seit einiger Zeit in allen Rubriken, zum Beispiel mit der tollen Kinderbuchreihe um den gehörlosen Lukas oder kürzlich mit Mein Haus hat eine rote Tür.

Als besonders fruchtbar (Darf man das so sagen!?!) würde ich Astrids Zusammenarbeit mit Marc-Uwe Kling bezeichnen, die beiden schaffen gemeinsam Kinderbücher, die bezüglich guter Ideen und Witz in Wort und Bild unnachahmlich sind:

Weitere Kinderbücher und vieles mehr findet Ihr auf der tollen Homepage von Astrid, jetzt fragen wir aber schon: Und was liest du so, Astrid Henn?

„Nachdem mich tatsächlich Pippi und Michel im ersten Lesealter begleitet haben (ich hatte eigentlich gar keine Bilderbücher, weil das früher schon eine kostspielige Angelegenheit war), gab’s dann naturgemäß eine längere Pause. 😉 Durch meinen Sohn bin ich dann erst wieder vor allem mit Bilderbüchern in Berührung gekommen. 

Da mag ich ganz besonders die von Lisbeth Zwerger, die Illustrationen sind so fantasievoll und erzählend, dabei so kunstvoll virtuos, dass es nicht nur für’s Kind toll ist, sondern auch für den begleitenden erwachsenen Vorleser und Betrachter. Zum Beispiel ihre Interpretation von Alice im Wunderland finde ich absolut toll. Und dann liebe ich die Skandinavier, weil sie in ihren Geschichten so nah am Kind und seiner Welt sind, dabei die ernsten Themen nicht scheuen und es schaffen, die fast beiläufig in der Geschichte unterzubringen, beispielsweise Erik und das Opa-Gespenst, illustriert von Eva Eriksson. Das ist ein wunderbares Buch. 

Von den deutschen Autoren liebe ich deshalb Stephanie Schneider so, weil sie auch diese Gratwanderung schafft. Das ist richtige Literatur für Kinder, die auch aus dem Leben der Kinder erzählt. Aber nicht so banal-niedlich, sondern das Kind und auch die Eltern ernst nehmend. Dabei sind ihre Geschichten immer absolut unterhaltend und man kann sie immer wieder lesen. Stephanie schafft es, zwischen den Zeilen auch die erwachsenen Vorleser anzusprechen und man schmeißt sich manchmal weg vor Lachen. 

Und momentan finde ich das Buch einer japanischstämmigen Autorin und Illustratorin toll, Maja Onodera. Es heißt – und nicht erschrecken 😉 – Blij met de sneeuw und ist auf niederländisch bei Clavis erschienen. Aber die Sprache ist kein Problem, weil es wirklich wenig Text ist und die Bilder praktisch selbsterklärend. Abgesehen davon ist die Sprache der deutschen so ähnlich, dass man es sofort versteht und dann gibts ja noch diverse Übersetzungsprogramme, wenn man das ein oder andere Wort genau wissen will. Das Buch finde ich zum Einen wegen der stimmungsvollen, klaren und einfach schönen Bilder toll. Die Figuren sind einfach, aber sehr treffend gezeichnet, für kleine Kinder perfekt. Und zum Anderen ist die Geschichte vom kleinen Hund, der ausgesetzt wird, erst allein ist und dann einen Freund findet wunderschön und poetisch, ohne kitschig zu werden. Und das dann noch zu Weihnachten, was will man mehr!?“

Bilderbuch, Niederlande, Weihnachten, vorlesen

Blij met de sneeuw, Clavis

… und winterlich-weihnachtlich schließen wir diesen Beitrag auch ab: mit Emil im Schnee (das gibt’s jetzt schon) und Das endlos lange Weihnachtswarten (das gibt es ab Herbst), unbedingt vormerken, denn das endlos lange Weihnachtswarten fängt ja immer recht früh an! 😉

1 Kommentar »

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