Ein Fuchs wird rot

Jimmy hat ein Problem: Er hat weiße Ohren und das ist so ungewöhnlich für einen Fuchs, dass die anderen ihn auslachen und Jimmy Milchohr taufen. Dadurch bekommt Jimmy noch ein Problem: Wenn er ausgelacht wird und sich aufregt, wird sein Gesicht rot und seine Ohren rosa und das finden die anderen Tiere dann noch witziger.

Zum Glück hat Jimmy eine Freundin: Pina. Diese hat ein ähnliches Problem: Wenn Pina ausgelacht wird, beginnt sie zu stottern und wird deshalb von den anderen „Pi-pi-pina“ gerufen, was natürlich auch nicht sehr schön ist.

Eines Tages beschließen Jimmy und Pina, den Wald zu verlassen und in die Welt hinauszugehen, um nicht mehr ausgelacht zu werden. Doch weit kommen sie nicht, denn schon bald treffen sie auf ein höchst merkwürdiges Tier, das die beiden zum Kichern (und das merkwürdige Tier zum Weinen) bringt. Schnell merken die beiden, dass sie sich gerade auch nicht besser verhalten haben als die Tiere im Wald, von denen sie selbst immer ausgelacht werden und zu dritt schmieden sie einen Plan, um den Ärgereien der Waldbewohner etwas entgegen zu setzen.

Jimmy Milchohr – Ein Fuchs wird rot ist ein Plädoyer für Toleranz und die lebenswichtige Formel „Leben und leben lassen“. Jeder von uns ist etwas Besonderes und hat das Recht, nicht ausgegrenzt zu werden. Mit diesem Buch können das auch schon Dreijährige verstehen.

P.S. Der Lebenslauf von Christian Seltmann ist einer der besten, die ich je gelesen habe:

Christian Seltmann/Astrid Henn: Jimmy Milchohr – Ein Fuchs sieht rot. Arena 2016, ab drei Jahren, 12,99 €

ISBN/EAN: 978-3-401-70434-0
Sprache: Deutsch
Umfang: 32 S.
Erschienen am 01.06.2016
Alter ab: ab 3 Jahre

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