„Und was liest du so?“ mit Jörg Hawlitzeck

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Menschen, die mit Kindern und Literatur zu tun haben, stellen ihr Lieblingskinderbuch vor

Neun Strategien, um auch morgen noch im Spiel zu sein
Das Zukunfts-Mindset

Neues Jahr, neues Glück – neue Ziele? Einer, der den Menschen dabei hilft, ihre Ziele zu verwirklichen, ist Jörg Hawlitzeck. Der studierte Romanist ist ein gutes Beispiel dafür, wo wir Geisteswissenschaftler überall zu finden sind, er ist Speaker, Trainer und Autor und hat das „Zukunfts-Mindset“ entwickelt: Auf Deutsch bedeutet das, eine offene Einstellung und Geisteshaltung in Zeiten der Digitalisierung auszubilden, um dieser angstfrei begegnen zu können – und da sieht man mal wieder, warum Geisteswissenschaftler überall gebraucht werden! 😉

Auf der Homepage von Jörg und bei diesem Interview auf Hamburg 1 könnt Ihr mehr über das Mindset und Jörgs dazugehöriges Buch erfahren. Jetzt fragen wir den Vater eines zwölfjährigen Sohnes aber erst einmal: Und was liest du so, Jörg Hawlitzeck?

„Ich bin eine Leseratte, seitdem ich denken kann. Als dann mein mittlerweile 12-jähriger Sohn auf die Welt kam, war natürlich Vorlesen angesagt. Ich entdeckte mit ihm Kinderbuch-Klassiker wie Jim Knopf, Urmel, Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Das Sams, Momo und die Unendliche Geschichte wieder neu. Was auch gut ankam, war illustrierte Weltliteratur aus dem Kindermann Verlag. Mit knapp fünf Jahren konnte er gar nicht genug bekommen von Schillers Bürgschaft und von Wilhelm Tell. Ich freute mich auch, zeitgenössische Kinderbücher wie Die fabelhafte Miss Braitwhistle oder den Ritter Trenk kennenzulernen. Mittlerweile liest mein Sohn gern selbst und ganz hoch im Kurs stehen natürlich Harry Potter, Percy Jackson und Magnus Chase.

Neulich befand er sich in der misslichen Lage, alle vorhandenen Bücher ausgelesen zu haben. Da schlug ich ihm vor, mein Buch Das Zukunfts-Mindset. Neun Strategien, um auch morgen noch im Spiel zu sein zu lesen, dessen Entstehen er ja mitverfolgt hatte. Was glauben Sie, hat er mir auf den Vorschlag geantwortet? „Ach Papa, ich habe doch noch gar nicht angefangen zu arbeiten. Da muss ich mir doch nicht jetzt schon Gedanken machen, morgen noch im Spiel zu sein!“ Köstlich, diese kindliche Hingabe an den Moment. Davon können wir Erwachsenen uns eine dicke Scheibe abschneiden!

Kinderbücher, Andreas Steinhöfel, lesen, Kinderbuchklassiker, Berlin
Rico und Oskar, Carlsen Verlag

Was mir beim Vorlesen besonders gut gefallen hat, sind die Bücher mit Rico und Oskar von Andreas Steinhöfel. Ich bewundere, wie er diese beiden höchst unterschiedlichen Charaktere so vorurteilsfrei miteinander begegnen lässt, wie sie dabei dickste Freunde werden und gemeinsam Abenteuer bestreiten. Eine weitere Scheibe, die wir Erwachsenen uns von Kindern abschneiden können, dieser offene Umgang miteinander und die Unbefangenheit in der zwischenmenschlichen Begegnung. In meiner Arbeit mit Führungskräften und Verantwortungsträgern in Unternehmen stelle ich immer wieder fest, wie sehr diese Eigenschaften unser Zusammenleben und -wirtschaften beflügeln können. Es heißt ja nicht umsonst „wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“ Das können wir uns Erwachsene uns nicht oft genug vor Augen führen. Und am besten klappt das wirklich im Umgang mit unseren Kindern, zum Beispiel beim Vorlesen!“

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. oskarlito27 sagt:

    Das Buch von Jörg Hawlitzeck hört sich sehr interessant an. Das muss ich haben! Danke für den tollen Beitrag!

    Gefällt 1 Person

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