Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Liebe Freunde der hochwertigen Kinderliteratur, da bin ich wieder! 😉 Nach einer kleinen Pause zwischen den Jahren hoffe ich, dass Ihr erholsame und stressfreie Feiertage hattet und wünsche Euch ein gutes, fröhliches neues Jahr!

Wir haben 2017, das Jahr der Desinformation, hinter uns gelassen und brechen auf in das Jahr 2018 – das Jahrtausend wird volljährig. Es ist also an der Zeit, mit diversen Fehlinformationen aufzuräumen und Wissen in die Welt zu tragen. Die Polkappen schmelzen gar nicht? Araber haben keine Kultur? Der Klimawandel ist die Erfindung linksversiffter Grüner? Die Wiege der Menschheit liegt in Deutschland?

Äh. Nein.

Ihr wisst es bereits: Dieser Blog setzt sich ein für Kinderbücher hinter den Bestsellern, Diversität und aufgeklärte Kinder. Und deshalb starten wir ins Jahr 2018 mit einer kleinen Informationskampagne, mit tollen Kinderbüchern, die Wissen vermitteln und kleine wissbegierige Personen zu aufgeklärten Erwachsenen machen, die keinen Bullshit verbreiten.

Den Anfang macht Wie war’s früher – Kinder erzählen Weltgeschichte vom Sachbuch-Experten Dorling Kindersley, illustriert von Steve Noon, den wir schon von Die Geschichte der Titanic kennen.

Philip Wilkinson hat ein Team von zwölf Experten befragt und mit Hilfe der Illustrationen von Steve Noon ein sehr anschauliches Nachschlagewerk für alle ab etwa acht Jahren geschaffen. Los geht’s mit den frühen Zivilisationen, zum Beispiel mit der zehnjährigen Taya, die aus dem Osteuropa während der Eiszeit, von Mammuts und Feuersteinen berichtet, oder mit Amala, die uns das Industal um 2000 vor Christus zeigt.

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Aus: Wie war’s früher? Dorling Kindersley, 2017

Über die Antike und das Mittelalter geht es dann in die Frühe Neuzeit, wo Mariam aus dem Timbuktu von 1506 berichtet, das zu dieser Zeit ein Wissenszentrum in Afrika mit einer großen islamischen Universität war. In der Moderne kommen unter anderem Jean-Francois, der die Französische Revolution hautnah erlebt, sowie Martha, ein Mädchen aus dem Wilden Westen, zu Wort. Alle diese Kinder sind zehn Jahre alt und bringen durch das hohe Identifikationspotential Weltgeschichte ganz nah.

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Aus: Wie war’s früher? Dorling Kindersley 2017

Zwischendurch gibt es in den Epochen kleine zeitliche Einordnungen, zum Beispiel über Kinderspiele, Schule und Mode im Wandel, die Kreuzzüge oder den Amerikanischen Bürgerkrieg sowie einen Ausblick auf die Kinder der Zukunft.

Wie war’s früher ist ein tolles Sachbuch, bei dem auch Erwachsene noch viel lernen können – denn wir wissen vielleicht (und im Bestfall) viel über unsere eigene Geschichte, doch wie es in Barcelona zur Zeit der Pest oder im Japan zur Zeit der Samurai aussah, ist auch für uns interessant, oder?

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Aus: Wie war’s früher? Dorling Kindersley 2017

Philip Wilkinson, Steve Noon: Wie war’s früher? (Übersetzung: Christiane Wagler) Dorling Kindersley 2017, ab acht Jahren, 16,95 €.

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