Klimt – Erzählt für Kinder

Heute liest Juli mal nicht, sondern geht ins Museum! Hä? Wie das?

Ich habe in Wien eine kleine Namensvetterin namens Julie, die gern mit ihrer Mutter – der Autorin Nora Rath-Hodann – ins Museum geht, zum Glück gibt es in Wien davon ja einige! Und Julies Mutter schreibt dann auf, was die beiden dort so erleben und erzählt Wiener Geschichte(n) für Kinder.

Die erste Veröffentlichung des kleinen Verlages Julie geht ins Museum handelte von der Kaiserin Sisi, nun ist im Januar ein weiteres Buch erschienen, das ganz wunderbar in meine Reihe Ist das Kunst oder kann das weg? passt: Klimt – Erzählt für Kinder.

Bei einem gemeinsamen Museumsbesuch entdecken Julie und ihre Mutter das Leben und vor allem das Werk von Gustav Klimt (1862-1918). Im Zwiegespräch erfahren nicht nur die beiden etwas über seine Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule, die Freundschaft zu Emilie Flöge und die Entwicklungen des Ersten Weltkrieges, an dessen Ende Klimt an einer Lungenentzündung starb.

Die Ausführungen sind reich bebildert mit Illustrationen von Peter Diamond, der die Werke Klimts wunderbar kindgerecht interpretiert. Im Anhang finden sich dann die Originalgemälde von Gustav Klimt, ebenso wie Fotografien und eine Zeittafel mit seinen wichtigsten Lebensstationen.

Ich finde, das spannende Leben eines Künstlers anhand seiner Werke und kindlicher Fragen bei einem Museumsbesuch zu zeichnen, ist wirklich eine schöne Idee – weiter so, Julie! 🙂

Nora Rath-Hodann, Peter Diamond: Klimt – Erzählt für Kinder. Julie geht ins Museum 2017, ab acht Jahren, 14,90 €.

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