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„Und was liest du so?“ mit Sandra Nenninger

Autor*innen und Illustrator*innen stellen ihr Lieblingskinderbuch vor

Und weiter geht’s mit unserem Und was liest du so?-Buchmesse-Special! Heute auf dem digitalen Lesesofa zu Gast: Sandra Nenninger, die gerade ihr zweites Kinderbuch Der verwunschene Schneebesen veröffentlicht hat. Darin geht es ums Backen und um Frankreich. Backen macht sie auch richtig gerne mit ihren beiden Töchtern – allerdings nicht bis zur Perfektion wie ihre Romanfigur Philippe Schmatzlecker, sondern um ein gemeinsames Erlebnis zu haben.


Sandra Nenninger studierte in Giessen Französische und Spanische Literaturwissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Ein halbes Jahr davon verbrachte sie in Frankreich, das ihr seitdem ans Herz gewachsen ist. Heute lebt sie in Berlin, wo sie seit fast 20 Jahren in der internationalen Zusammenarbeit tätig ist. Gerade der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern, deren Ideen und Visionen, insbesondere wenn es um künstlerischen Themen geht, geben ihr Kraft und Inspiration.

Zum Beispiel für Charaktere in ihren eigenen Büchern: Ihr erstes Buch Jako und Pepe erschien 2016, eine Abenteuergeschichte um zwei Jungs und Zwerge. Der Kinderroman geht auf eine Kurzgeschichte zurück, die sie für den Wettbewerb Eberhard in Eberswalde eingereicht hatte und später zu einem ganzen Buch werden ließ.

Ja, und was sagen die beiden Töchter dazu, dass ihre Mutter nun auch Autorin ist? Die sind stolz, der Instagram-Account wird von den beiden allerdings milde belächelt – ein Schicksal, das auch ich kenne! 😉


Und was liest du so, Sandra Nenninger?

Eins meiner Lieblingsbücher aus meiner Kindheit ist Oh, wie schön ist Panama von Janosch. Ich habe sogar noch mein Buch von damals, gedruckt 1980. Als Kind mochte ich sowohl die Zeichnungen vom kleinen Tiger, der Tigerente und dem Bären ebenso wie die Geschichte über Mut, Freundschaft und Abenteuerlust. Themen, die mich heute immer noch beschäftigen und faszinieren.
Was ich damals allerdings nicht nachvollziehen konnte, war der Mahlzeitengeschmack der beiden Freunde: Fisch mit Salz und Pfeffer oder Zwiebeln und Zitrone? Zwiebeln waren mir als Kind ein Graus und Fisch … naja. Anstelle des Bären hätte ich damals auf die Frage nach meinem Mittagessenswunsch „Pfannkuchen mit Zimt und Zucker“ gerufen.
Leider habe ich es auch in den letzten vierzig Jahren nicht nach Panama geschafft – aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Schließlich lehrt uns die Geschichte ja auch, dass der Weg wichtiger als das Ziel ist. In diesem Sinn ist Panama immer dort, wo uns unsere Sehnsucht hintreibt.

Janosch: Oh wie schön ist Panama

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